Turnierberichte 2011

Bunte-Liga Turnier (Samstag, 9.Juli)

Aufstellung: Steff (Tor), Niklas, Dominik, Tobi W., Vitaliy, Tobi K., Norman, Gregor

An einem sehr schönen Samstag mit recht sommerlichen Temperaturen nahmen wir das erste Mal nach 3-jähriger Zugehörigkeit in der Bunten-Liga am Buli-Turnier teil, das auf dem Rasenplatz der Bunten-Liga am Mooswald stattfand. Nachdem wir unser Pavillon-Zelt, Bierbänke usw. aufgestellt haben (Ich sag nur FC Hollywood), machten wir uns warm und bereiteten uns auf das erste Spiel vor.

1. Spiel: Rakete - Dynamo Tresen 1:1, Tor: Tobi W.
Das Spiel nahm ziemlich schnell Fahrt auf. So hatte Gregor schon bald seine erste Möglichkeit nach einem schönen Pass von Tobi K , der den Ball gekonnt rüberlegte. Aber der Torwart hatte doch noch seine Finger dazwischen. Da die Dynamo nun mal keine spielschwache Mannschaft ist, ging es nicht lang bis uns ein hoher Ball zum Verhängnis wurde und wir mal wieder etwas nervös agierten. Niklas sprang am hohen Ball vorbei und Norman kam nicht mehr hinter dem kleinen quirligen Spieler hinterher, so dass der nur noch den Ball an Steff vorbei schieben musste, was eigentlich ziemlich schwer ist, aber der Gegenspieler es sehr cool löste. Nach einer kurzen nervösen Phase kam Rakete wieder zurück ins Spiel. So kam ein schöner Pass von Dominik auf die Außenbahn zu Vitaliy, der kurz nach innen schaute und genau auf Gregor passte, der leider den Ball verstolperte. Doch hinter ihm stand der flinke Tobi W. und machte den verdienten Ausgleichstreffer. Somit ging das Spiel unentschieden aus.

2. Spiel: Rakete - SEK 0:0
In diesem Spiel lag es am Unvermögen, denn wir hatten die Partie klar in der Hand. Doch trotz wunderbarer Ballstafetten ging der Ball einfach nicht rein. Gleich zweimal hatte zum Beispiel Norman denn entscheidenden Treffer auf dem Fuß. Zuerst passte Gregor maßgenau auf Herrn Kiefer, der den Ball nur noch ins leere Tor hätte schieben müssen. Aber wahrscheinlich war ein Schweißtropfen im Auge Schuld, denn anders ist es wohl nicht zu erklären, warum er denn linken Fuß am Ball vorbeihaute. Bei der nächsten Aktion legte Vitaliy den Ball rüber. Doch satt den Ball nach Tobi W.'s Art anzunehmen, nahm Norman den Ball direkt mit dem rechten Innenriss und schoss den Ball rechts über die Latte. Naja, wäre der Ball ca. 30 cm tiefer gekommen, hätte es im Tor gescheppert. Somit ging das Spiel glücklich für die SEK 0:0 aus. Aber die Abwehr war in diesem Spiel sehr konzentriert, besonders Dominik und Niklas kamen so langsam aus sich raus.

3. Spiel: Rakete - Die Preußen 4:2, Tore: Gregor, Gregor, Gregor, Norman
Leider fiel für die nächsten Spiele Vitaliy aus, somit mussten wir mit nur einem Auswechselspieler auskommen, was uns eigentlich trotz der 28 Grad nicht viel auszumachen schien. Tja, die Großfeldpartien prägen uns so langsam. Gregor fand wieder seinen alten Torriecher und wir zeigten wohl unser bestes Spiel bei diesem Turnier. Nachdem Niklas in der Abwehr souverän klärte, spielte er einen durchdachten Pass zu Tobi K., der ihn mit der Innensole annahm und zu Gregor passte. Daraufhin zog Gregor mit dem Ball rechts raus, vorbei an zwei Spielern und schoss schließlich in die lange Ecke zum 1:0. Nach zwei Minuten lies Gregor erneut den gegnerischen Spieler verdutzt stehen und machte das 2:0. Jetzt lief die Pille so wie wir es des öfteren auch schon im Training gezeigt haben, es folgte ein Doppelpass nach dem anderen. Tobi W. spielte auf Tobi K. und der direkt wieder zurück zu Tobi W., welcher direkt in den Lauf von Gregor spielte. Schuss unter die Latte, 3:0 Hattrick!!!!!! Danach kam aus dem Nichts der Anschlusstreffer. Keine Chance für Steff, der mal wieder ein starkes Turnier spielte, aber bei dem Tor nichts machen konnte. Das Gegentor sollte uns nicht aus dem Rudern bringen, so zeigten wir in der Offensive unsere Spielfreude. Domi auf Norman, der auf Tobi W., Tobi W. lupfte den Ball über den Abwehrspieler in den Lauf von Norman. Der lies ihn einmal auftropfen, nahm ihn dann direkt mit dem linken Schlappen (ihr wisst ja der linke Schlappen ist immer wichtig) und haute ihn ins obere rechte Eck 4:1. In der letzten Minute bekamen wir noch einen Konter und das Spiel endete 4:2. Wir beendeten die Gruppenphase nun als Zweiter hinter Dynamo Tresen und mussten im Achtelfinale gegen das Fraunhofer Institut ran.

Achtelfinale: Rakete - Fraunhofer Institute 2:0, Tore: Gregor, Gregor
Nun spielten wir locker auf, sodass dieses Spiel uns nie wirklich in Bedrängnis brachte. Die Abwehr stand wie eine Eins und wenn doch mal ein Ball durchrutschte, war Steff zur Stelle. Gregor erzielte wohl den schnellsten Treffer an diesem Tag. Nach dem Anspiel lief Gregor los und lies den ersten und zweiten Gegner stehen, schob mit einer Lockerheit den Ball mit dem Innenriss rechts unten ins Eck 1:0. Das 2:0 bereitete Tobi K auf den frei stehenden Gregor vor. So lief der Ball bei uns schön durch die Reihen. Ein Raunen ging durch die Zuschauer, als Niklas einen hohen Ball mit der Hacke zu Tobi K spielte, dieser ihn mit der Brust brasilianisch annahm und dadurch eine sehenswerte Torchance entstand, die leider durch den Schuss von Dominik vom Torwart pariert wurde. Nach einer schönen Flanke von Norman hatte Gregor beinahe das 3:0 auf dem Kopf, streifte diesen jedoch nur. So zogen wir souverän ins Viertelfinale ein.

Viertelfinale: Rakete - Torpedo Breisgau 0:0 (3:4 n.E.), Tore: Tobi W., Tobi K., Norman
Mit Torpedo Breisgau hatten wir den amtierenden Bunte-Liga Meister als Gegner, was zugleich unser allererstes Aufeinandertreffen war. In der Mitte der Spielzeit hatte Gregor das 1:0 am Fuß, doch der Torwart stand im Weg. Anschließend schoss Tobi K. knapp über das Tor. Steff musste zweimal grandios parieren und Norman konnte einen stark herein gespielten Pass noch vor dem Gegenspieler klären. Letztendlich war es eine sehr ausgeglichene Partie, bei der beide Mannschaften nach dem langen Turniertag mit den Kräften zu kämpfen hatten. So stand es nach 13 Minuten 0:0 und wir mussten zum 9-Meter-Schießen antreten. Nachdem Tobi W. und Tobi K. ihren 9-Meter verwandelten, verschoss Dominik. Anschließend traf wieder Norman. Daraufhin hielt Steff einen 9-Meter. Damit hätte er das 9-Meter-Schießen selbst wieder ausgleichen können, doch leider setzte er seinen Schuss an den Pfosten. Somit sind wir im Viertelfinale ausgeschieden und mussten uns mit den darauf folgenden Platzierungsspielen zufrieden geben.

1. Platzierungsspiel: Rakete - Rote Socken 1:0, Tor: Tobi W.
So gingen wir in unser vorletztes Spiel, in dem wir erneut versuchten alle unsere Kräfte zu sammeln, um eine gute Platzierung raus zu holen. Wir spielten uns die ein oder andere Torgefahr gut heraus, aber auch der Gegner versteckte sich nicht. So war dieses Spiel ebenso ausgeglichen wie das Spiel davor gegen die Torpedos. Doch nach einem Pass von Gregor nach links außen zu Norman, der den Ball genau auf den Torwart schoss, konnte Tobi W. zum 1:0 abstauben. Sieg im ersten Platzierungsspiel.

2. Platzierungsspiel: Rakete - Ballereiversamlung 3:0, Tore: Niklas, Niklas, Niklas
Dieses Spiel fand nicht mehr statt, da der Gegner nicht antrat und somit 3:0 für uns gewertet wurde. Schade Niklas, wir hätten es dir gegönnt.

Fazit:
Nach einem etwas nervösen Start haben wir doch noch ein sehr gutes Turnier gespielt, das wir mit einem 5. Platz gekrönt haben und ganz ehrlich mannschaftlich sind sowieso wir die Sieger. Klasse weiter so Rakete!

Norman

4. Mittsommer-Cup (Samstag, 11.Juni)

Rakete Freiburg I

Steff (Tor), Norman, Philip, Dominik, Niklas, Tobi W., Hannes, Tobi K., Björn

Wieder einmal wurde schon im Morgengrauen der Platz von Blau-Weiss Wiehre von vielen fleißigen Raketen in optimalen Zustand für ein großes Turnier versetzt. Besonders herausheben sollte man die speziellen rot-weißen Seitenauslinien welche so nur bei ausgewählten Turnieren vorzufinden sind.

So begab es sich, dass die 1. Mannschaft von Rakete das erste Spiel des Mitttsommer-Cups auf Spielfeld 1 austragen durfte. Gegner war die Schiessbude 09, welche ihrem Namen in diesem Spiel nicht alle Ehre machte. Nachdem wir viele Torchance liegen gelassen hatten und alles auf eine Punktetrennung herauslief, gelang Norman nach einem clever herausgespielten Angriff mit einer Drehung um die eigene Achse dass viel umjubelte 1:0 nach einem Pass von Tobi W.

In den nächsten beiden Spielen sollte der Ball nicht im Netz zappeln. Sowohl gegen die Latinos Stuttgart, als auch gegen FGB spielten wir 0:0. Erst gegen die tapfer kämpfenden Solarkicker konnte wiederum gegen Ende des Spiels ein 2:0 rausgeschossen werden. Philiph und Tobi W. konnten sich dabei in die Torschützenliste eintragen. Mit diesen Ergebnissen erreichten wir einen 2. Platz in unserer Gruppe A.

Im Achtelfinale trafen wir auf Pasathinaikos Langenfeld. Wieder konnte sich unsere Mannschaft gute Torchancen herausspielen, doch der Torjubel blieb uns in der regulären Spielzeit verwährt.
So ging es in das 9-Meter-Schießen. Dank eines glänzend aufgelegten Steff und eiskalten Schützen in unserem Team, konnte das 9-Meter-Schießen mit 3:0 gewonnen werden. Tobi W., Tobi K. und Hannes trafen. Steff hatte zu diesem Zeitpunkt in 5 Spielen noch kein Gegentor bekommen. Eine starke Leistung, denn selbst vom 9-Meter-Punkt konnte er nicht überwunden werden.

Nächster Gegner im Viertelfinale sollte die quirlige und technisch starke Mannschaft von China Mekong sein. Nach ausgeglichenen ersten Minuten wurde uns jedoch ein schneller Konter nach einer eigenen Ecke zum Verhängnis und China Mekong ging 1:0 in Führung. Kurze Zeit erhöhten sie auf 2:0. Die verbleibenden Minuten wehrten sich die Raketen auf dem Feld tapfer gegen die drohende Niederlage, doch mehr als der Anschlusstreffer zum 1:2 durch Tobi W. wollte nicht herausspringen.

Zum Abschluss ging es gegen das Team von Vinie & die starken Männer. Durch ein Tor von Hannes konnte im Platzierungsspiel der 7. Platz errungen werden. Insgesamt spielerisch ein gutes Turnier unserer 1. Mannschaft mit einer guten Defensivarbeit, wenig Gegenstoren aber kleinen Unkonzentriertheiten in den entscheidenden Momenten.

Rakete Freiburg II

Maik (Tor, 50% Kapitän), Lucio (50% Kapitän), Jan, Carsten, Michael "Christiano", George, Michael K., Eddy und Arun

Nach kurzem Aufwärmen ging es direkt gegen die letzt- und schließlich auch diesjährigen Turniersieger in die erste Runde. Mit einer Niederlage von 0:6 zogen wir uns nach nur 12 Minuten geschlagen zurück.

Nichtsdestotrotz traten wir daraufhin hochmotiviert gegen VS Dynamites an, mussten aber eine weitere Niederlage von 0:1 hinnehmen.

Auch das nächste Spiel sollte nicht besser für uns enden; gegen Pansathineikos Langenfeld handelten wir uns ebenfalls ein 0:1 ein.

Im letzten Spiel der Vorrunde rappelten wir uns noch einmal auf und erkämpften mit einigen Anstrengungen und den daraus resultierenden Toren von Jan (1) und Eddy (2) ein 3:0 gegen die Marlboro Devils.

Nun hätte es noch einmal richtig spannend werden können; im Viertelfinale traten wir gegen die Latinos Stuttgart an, verloren aber haushoch und verdient mit 0:3 und waren somit draußen.

So blieb nur noch das Platzierungsspiel gegen das Magische Sechseck, keine Entschiedung in der regulären Spielzeit. Elfmeter-Schießen war angesagt. Beide Michaels, Jan und Lucio versenkten mit ihrem Schuss den Ball, doch es half alles nichts. Arun verschoss den letzten Ball voll über's Tor.

Übrigens war es allem Anschein nach das vorläufig letzte Turnier, bei dem Lutz als Kapitän der 2. Rakete-Mannschaft im Einsatz war. Er zieht nach Heidelberg und das wäre dann sehr wahrscheinlich ein etwas zu weiter Weg zum Training.

Wir bedauern dies, sehen aber trotzdem erhobenen Hauptes dem nächsten Turnier entgegen.

Björn (Team I) & Arun (Team II)

6. Raketen-Cup (Samstag, 29.Januar)

Rakete Freiburg I

Aufstellung: Maik (Tor), Norman, Dominik, Vitali, Niklas, Tobi, Gregor, Uli, Jannik

Nach langen Vorbereitungen war die Halle von HFT Rakete in einen optimalen Zustand gebracht worden und als auch die letzten Technischen Pannen bewältigt waren (Anzeigetafel, Musikeinspielung...), stieg die Spannung und die Vorfreude auf den bevorstehenden Turnierbeginn war dementsprechend groß. Rakete 1 die sich für diesen Cup viel vorgenommen hatte und nicht erneut mit leeren Händen die Heimreise antreten wollte hatte die Ehre das Turnier gegen noch etwas verschlafene Langzeitstudenten zu eröffnen. Hoch motiviert zeigten die neun „Raketen“ auch gleich zu Beginn eindrucksvoll, wer bei diesem Cup die Hosen anhaben sollte und fegten die Langzeitstudenten mit einem Offensivfeuerwerk und geballter Kompetenz in der Defensive mit 5:1 vom Platz. Beim zweiten Tor mit ein bisschen Unterstützung des Gegners (Eigentor), aber ansonsten mit vier schönen Ballstafetten die von den Torschützen Vitali, Uli (2) und Gregor belohnt wurden.

Von dieser Euphorie getragen durfte sich die erste Mannschaft eine starke Stunde später auf das nächste Spiel gegen CFC Freiburg vorbereiten. Mit einem 3:0 aus Rakete-Sicht und einem, obwohl das Ergebnis nicht ganz so deutlich wie im ersten Spiel, noch sichereren Auftritt, ließen sie hierbei, zumindest was die Defensivleistung angeht, nichts anbrennen. Uli, Tobi und Gregor durften sich bei diesem Spiel über je ein Tor freuen. Doch in diesem Fall musste die Glanzleistung schnell abgehakt und die Konzentration auf die bevorstehende Begegnung gelenkt werden.

Denn der kommende Gegner, der nur drei Partien später anstand, hieß Abi-Wiehre 2011 und war bis dato noch ungeschlagen. Kurz vor dem Anpfiff war allen neun Akteuren die Konzentration, vor dem Spiel gegen den wohl stärksten Gegner der Gruppe, anzusehen. Diese Verwandelte sich, zumindest Anfangs, in nervöse Abspielfehler und eine Abschlussschwäche, bei denen ansonst so routinierten Gastgebern. Als diese den Kampf jedoch annahmen bewiesen sie Nerven bis zum Ende und schafften sogar noch den Siegtreffer durch ein Abstaubertor von Uli. 1:0 hieß also das Ergebnis am Ende und hatte somit einen unterm Strich doch verdienten Sieger gefunden.

Nach dieser Nervenaufreibenden Partie musste die Neun von Rakete 1 über einundhalb Stunden auf ihren nächsten Gegner, Schiessbude 09, warten. Dies war mit Sicherheit auch ein Grund für die etwas müden Glieder und die erhöhte Abschlussschwäche die folgen sollte. Denn der Name des Gegners hielt nicht was er versprach und die Partie endete torlos mit einem Remis (0:0). Vielleicht lag es an der mangelnden Laufbereitschaft oder aber an der Unterschätzung des Gegners, unterm Strich muss man jedoch sagen, dass dieses Ergebnis in Ordnung geht.

Ein bisschen frustriert trat die Mannschaft nun in das letzte Spiel der Gruppenphase gegen Die Große Stimmungsblase an, nahm sich jedoch vor diese zu besiegen, um den ersten Gruppenplatz zu sichern und so einen möglichst "schwachen" Gegner im Viertelfinale zu bekommen. Aufgrund des sehr hoch gesteckten Ziels (den Cup selbst) war die Anspannung dementsprechend groß und die härte auf dem Platz nahm zu. So kam es, dass sich Gregor, nach einem an ihm verübten Faul nicht kontrollieren konnte und auf Gegner und Schiedsrichter ein“redete“. Dieser zog hieraus die für ihn logische Konsequenz und verwies Gregor für zwei Minuten des Feldes. Mit hoher Laufbereitschaft versuchten die übrig gebliebenen Raketen nun ihre Abwehrmauer aufrecht zu erhalten, konnten sich letzten Endes aber nur mit einem Faul des Torhüters (Maik) helfen. Folge: Elfmeter und 0:1. Gregor, der mittlerweile am Spielgeschehen wieder teilnehmen durfte, machte seinen kleinen Aussetzer wieder gut und erzielte, das nach hartem Kampf verdiente Unentschieden 1:1, welches zugleich auch den Entstand bedeutete.

Allen Raketen war jetzt allerdings klar, dass das Unentschieden dafür sorgte, dass der folgende Gegner niemand geringeres als Latinos Stuttgart war. Ein undankbares Los wie sich herausstellen sollte. Denn dem sehr brutalem Spiel der Truppe schien die erste Mannschaft, vor allem körperlich, nicht gewachsen zu sein und so endete das Spiel nach harten Kampf und einer Menge blauer Flecken unglücklich 0:1. Der Fairness halber bleibt aber zu sagen, dass dieses Ergebnis aufgrund der besseren taktischen Einstellung der Latinos nicht unverdient war, jedoch vielleicht vermeidbar. Aus der Traum vom Cup Gewinn 2011, enttäuscht aber fair wurde den Latinos zum Sieg und später auch zum Cup- Gewinn gratuliert.

Aber ganz vorbei war der lange und anstrengende Tag für die Raketen noch nicht. Einmal mussten diese noch ran und zwar im Spiel um Platz 5. Für diesen nahmen sich alle Beteiligten vor noch einmal zu glänzen und so bezwang die Erste die chancenlosen Spieler von „DLRG Kickers Malsch“ hoch verdient mit einem Entstand von 4:1 und zeigten in diesem Spiel auch, dass sie zaubern können. Die Tore erzielten Norman, Gregor, Uli und der immer torgefährliche Stürmerstar Jannik :).

Nach einem langen Tag reichte es so leider nicht zu dem lang ersehnten Cupgewinn, zumindest aber für ein sehr gelungenes, unterm Strich faires und spannendes Turnier, mit einem mehr als verdienten 5. Platz. Bleibt zu erwähnen, dass der Gegner des Gesamtsiegers im Finale, kein geringerer war als die Kicker von Abi- Wiehre 2011 die von Raketes erster in der Hinrunde bereits mit 1:0 abgeledert wurden (touché).

Rakete Freiburg II

Aufstellung: Dirk (Tor), Arif, Till, Lutz (Kapitän), Carsten, Jan, Michael, Steff

Der Einstieg in dieses Turnier begann damit, dass unser allseits beliebter Kaptiän (und für mich zwangsläufig auch allseits beliebter Bruder ;) ) eine Kampfansage via E-Mail an sein Team schrieb, die selbst Rocky Balboa nach drei Steroiden-Drinks nicht hätte besser verfassen können.

Gepusht von dieser enormen Motivation und seiner Ansprache ans Team, die er vor unserm ersten Spiel mit Leib und Seele vorgetragen hatte machten wir uns mit gewohnt filigraner Technik und uneingeschrenktem Willen daran, uns warm zu machen. Um das Ergebnis von 0:1 (das wohl durchaus noch glücklich war) im ersten Spiel gegen die Latinos Stuttgart zu erklären, würde ich gern Peter Neururer zitieren: "Warmgemacht hab ich mich wie Diego Maradonna und gespielt hab ich nacher wie Katsche Schwarzenbeck". Damit ist alles eigentlich gesagt, der Wille war jedenfalls da!

Im zweiten Spiel der Gruppenphase trafen wir auf die DLRG Malsch. Nach grandioser Zusammenarbeit des Fechner-Dreiecks (ich weiß, wir sind nur 2, aber "Fechner-Gerade" klingt irgendwie eher bescheiden, oder?) konnten wir mit 1:0 in Führung gehen. Leider gelang es uns nicht, den Vorsprung über die Zeit zu retten und auch wenn ich das Gegentor gerade nicht mehr im Gedächtnis habe würde ich es aus alter Fußball-Manier und Prinzip einfach darauf schieben, dass der Schiri schlecht war. ;)

Dannach trafen wir auf unsere Ü(berwiegend) 30: Also ich weiß nicht, wie ihr es angestellt habt, oder wieviel Dextro-Energie ihr gegessen habt, aber ich muss neidlos anerkennen: An dem Tag wart ihr einfach gut ;) Ein überlegener Gegner hat uns auf dem Weg zum Siegerträppchen locker mit 2:0 besiegt, aber seid euch sicher: Die Revanche kommt!!

Jetzt war für uns klar: In den nächsten zwei Spielen gilts! Als erstes trafen wir auf The Hammer City, die wir bis jetzt immer besiegt hatten. Angetrieben von Torlust, Wille, Gier und Eifer machten wir uns wiedereinmal in altgewohnter Manier warm. ("The same procedure as..." ihr wisst schon). Von unserem Katsche Schwarzenbeck-Image konnten wir uns Gott sei dank loseisen, gespielt haben wir dann letztendlich in etwa wie Slawo Freier. Da Slawo Freier aber auch immer für 'nen Tor gut ist, machten wir durch zwei klevere Spielzüge der Fechner-Gerade und unser mitaufgerückten Spieler Carsten, Jan und Steff zwei Tore, bekamen noch eins, das Dirk trotz guter Leistungen nicht abwehren konnte, aber gut: Drei Punkte sind drei Punkte!!!

Im letzten Spiel trafen wir nun auf Bakugan. Wenn ich mich recht entsinne, hätte sogar ein unentschieden gereicht. Aber irgendwie sollte es nicht sein, ich hab vorne die Chance vergeben und hinten haben wir ein dummes Gegentor bekommen – so ist das Leben als Katsche Schwarzenbeck nunmal.. Auch Micha Jäckle konnte nichts mehr bewirken, obwohl er nochmal richtig fightete und alles probierte. Jedenfalls verloren wir das Spiel mit 0:1 und mussten uns damit mit dem Spiel um Platz 9 zufrieden geben.

Das Spiel um Platz 9 war also unser "Finale". Wir spielten gut und kombinierten gut, so war es Lutz, der auf der rechten Seite sehenswert auf die Grundlinie durchstartete und den Ball zum anderen Teil des Fechner-Dreiecks passen wollte, doch mit kam der Gegenspieler zuvor und beförderte den Ball ins Tor zum 1:0. Als ich irgendwie in die Verteidigung abgeschoben wurde, konnte ich einen Ball auf der rechten Seite abfangen, stürmte nach vorne und legte den Ball in die Mitte zu Carsten der Schlange, der mindestens so gut mit rechts aussah, wie Arjen Robben mit links. Jedenfalls beförderte Carsten den Ball aus rund 10 Metern kompromislos in den Winkel und sicherte uns das 2:0. Das anschließende Gegentor verdräng' ich jetzt einfach mal und das eigentliche 3:1 von Carsten galt leider nicht, weil der Ball bei Lucios Pass schon im aus war.

So hatten wir alle ein versöhnliches Ende und leben seither glücklich bis an unser Lebensende. Und wenn wir nich gestorben sind, dann leben wir noch heute. :o)

Jannik (Team I) & Till (Team II)