Turnierberichte 1999

Glottertal (Samstag/Sonntag, 18./19.September)

1. Turniertag:
Zum Saisonabschluss 1999 startete Rakete wie gewohnt beim Glottertäler Grümpelturnier. Das Teilnehmerfeld bestand aus 14 Mannschaften. Das Turnier erstreckte sich über zwei Tage, da in der Vorrunde jeder gegen jeden spielte.

Da die Mannschaft in der abgelaufenen Saison oft Licht und Schatten zeigte, entschlossen sich Arif, David, Thomas und Markus bereits eine Woche vor Glottertal, ein neues, offensiveres Spielsystem zu testen. Ein Verteidiger, drei Mittelfeldspieler und ein Stürmer sollten in Glottertal die Raketen endgültig in den 7. Himmel schießen. Das die Lauffreude jedes Einzelnen dabei spielentscheidend sein würde, war allen klar. Doch mit einem zwischenzeitlich quantitativ und qualitativ hochwertig besetztem Kader, konnten wir dieses Risiko gut eingehen.

Und die Raketen spielten gleich ersten Turniertag so, als ob sie schon immer dieses System gespielt hätten. Souverän wurden Vier Andere mit 2:0, Goethe 1 mit 3:1, Greenwitch mit 3:0 und die Feuerwehr mit 3:0 vom Platz gefegt. Lediglich gegen Goethe 2 unterlagen wir unglücklich mit 0:1.

Mit 12 Punkten und 11:2 Toren standen wir am Abend oben in der Tabelle und fuhren sehr zufrieden nach Hause. Sämtliche Spieler (Arif, David, Markus, Consti, Thomas, Adam, Stefan, Manuel, Sebi und Jens) spielten in absoluter Hochform. Lediglich einmal erinnerte Arif an alte Zeiten. Er fing sich ein Abschlag-Tor vom gegnerischen Torwart. Trotzdem fragten wir uns zurecht: Wer kann uns auf dem Weg ins Finale noch aufhalten?

2. Turniertag:
...und diese Frage sollte heute auf dem Rasen bald beantwortet werden.

Der 2. Turniertag begann für die Raketen mit einem Spiel gegen das Familien-Team "Die Hilzingers". Das Spiel war Gelegenheit für uns zur Revanche für das unfaire Freistoßtor des Hr. Hilzinger von 1997. Die hochmotivierten Hilzingers wurden mit 3:0 besiegt. Ohne Pause ging es in das nächste Spiel gegen F.O.S.C., welches mit 1:0 gewonnen wurde. Damit war klar, dass der gute Lauf vom Vortag anhielt. Das Spiel gegen Grasgrün wurde hoch mit 7:1 gewonnen. Nun wurde auch dem Letzten bewusst, dass Rakete Turnierfavorit war und dadurch wurden die Gegner in ihrer Spielweise deutlich ruppiger. Dies zeigt sich bereits im nächsten Spiel gegen den Tauziehclub Horben, welches mit 4:1 gewonnen wurde. Die Spiele gegen die Teams Musik und Landjugend waren geprägt von vielen Fouls des Gegners und Schiries welche dabei beide Augen zudrückten. Rakete behielt jedoch weitgehend die Nerven und schaukelte beide Partien mit jeweils 1:0 nach Hause. Beim Spiel gegen die Landjugend musste sich Arif das einzige mal an diesem Tag lang machen nach einem Rückpass von Consti. Die Spiele gegen die Wanderfreunde und den Favoriten vom Vortag Team J. 52 gingen jeweils unentschieden aus (1:1, 0:0), waren jedoch nur noch Formsache denn Rakete war für das Halbfinale qualifiziert und das sehr deutlich als Tabellenführer mit 32 Punkten und einem Torverhältnis von 29:5!!!

Im Halbfinale sollte es gegen J. 52 gehen, jedoch trat die Mannschaft infolge von Spielerausfällen nicht mehr an. Vorher gab es von J. 52 noch den dreisten Versuch, Rakete zu einem 7-Meterschiessen zu bewegen. Darauf ließ sich Rakete jedoch nicht ein. Das war auch gut so, denn Goethe 1 und Goethe 2 lieferten sich in der anderen Halbfinalpaarung ein Pseudo-Spiel.

Rakete war also im Finale! Damit erreichten die Spieler von Rakete ihren bisher größten Erfolg in einem Turnier. Das war ein fulminanter Abschluss für eine Saison, in der sich Rakete bereits enorm gesteigert hatte.

Im Finalspiel stand Rakete mit Goethe 2 ein ebenbürtiges Team gegenüber und es wurde ein offener Schlagabtausch auf hohem Niveau. Bald gelang Goethe 2 ein Tor. Rakete warf daraufhin alles nach vorne, wechselte mit Adam einen offensiven Torwart ein und kam auch zu zahlreichen Chancen. Jedoch stand die Abwehr und der Torwart des Gegners sehr stabil. Rakete konnte lange das 0:1 halten und musste erst kurz vor Abpfiff ein Kontertor zum 0:2 Endstand hinnehmen.

Trotz der Niederlage im Finale war Rakete die herausragende Mannschaft auf diesem Turnier. Die Spieler boten einen Fußball zum Zungeschnalzen und dominierten atemberaubend die gegnerischen Teams. Rakete hatte endlich ihr komplettes Aufgebot auf dem Rasen und konnte so ihr volles Potential ausspielen. Wir haben zum Abschluss der Saison 1999 gesehen, wie eine der besten Hobby-Fußballmannschaften in der Region entstanden ist. Das Team hat auch in schlechten Zeiten zusammengehalten, an sich geglaubt und sich in Ruhe weiter aufgebaut. Dies wurde jetzt voll belohnt und war erst ein Vorgeschmack auf die nächste Saison.

Markus W. / Arif

Ottoschwanden (Samstag, 14.August)

Auch bei ihrem 10 Turnier dieser Saison trat Rakete wieder mit wenig Wechselmöglichkeiten an. Das 1. Spiel gegen die Bolz Brothers wurde mit nur 4 Feldspielern bestritten. Rakete ging schnell mit 1:0 in Führung. Zahlreiche Torchancen wurden nicht genutzt so das der schwache Gegner immer besser ins Spiel kam und den Anschlusstreffer erzielte. Zum Schluss musste Rakete um das Untenschieden kämpfen - der Torwart holte sich dabei eine blutige Nase.

Gegen das Affenstark Team 1 holte Rakete mit 9:0 ihren bisher höchsten Sieg heraus - inzwischen mit 5 Feldspielern. Gegen die internationale Truppe von Goethe 2 musste Rakete kurz vor Abpfiff das 0:1 hinnehmen obwohl die Teams gleichwertig waren. Im Spiel gegen die Träsch Kickers erzielte Rakete ein souveränes 3:0. Rakete hatte jetzt die Chance, die Vorrunde zu überstehen.

In einer körperbetonten Partie kam Rakete gegen Schnitzel, Pommes und Salat nicht über ein 1:1 hinaus nachdem Rakete nach einer Eckballsituation mit 0:1 in Rückstand geraten war. Aufgrund zahlreicher Individualfehler ging das Spiel gegen die alten Hasen aus dem Team Früchtchen mit 0:4 verloren. Nachdem das letzte Spiel gegen das starke Team Specialists mit 0:2 verloren wurde, war das Turnier für Rakete beendet.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Rakete trotz fehlender Stammspieler gut gespielt und wenig Gegentore bekommen hat. Den meisten Mannschaften war Rakete überlegen; konnte jedoch diese Überlegenheit nicht in Tore ummünzen. Auch fehlt gegen bestimmte Mannschaften noch eine gewissen Abgebrühtheit. Nach dieser Leistung ist zu erwarten, dass auch wieder Vorrunden gemeistert werden wenn Rakete wieder in voller Stärke antritt.

Arif

Endingen (Samstag, 31.Juli)

Stark ersatzgeschwächt ging Rakete in das Turnier. Das 1. Spiel gegen das Marlboro Team ging mit 0:2 verloren. Gegen die Turniersieger vom letzten Jahr, die Freitagskicker, ging Rakete mit 2:0 in Führung und wiegte sich aber zu früh in Sicherheit, so dass der Anschlusstreffer folgte nachdem der Ball gefährlich lange im Strafraum herumsprang. Gegen Conny's Imbiss gab es nach einem sehr frühen Gegentor eine 0:1 Niederlage. Das letzte Spiel gegen das Team Wirth ging 1:1 aus.

Rakete bot sicherlich keine super Leistung. Den Umständen entsprechend (viele Leistungsträger fehlten) war es aber OK. Es gab auch gute Szenen - Rakete hatte viele Spielanteile verstand es aber nicht, Chancen zu verwerten.

Arif

Freiburg-Kappel (Sonntag, 25.Juli)

Das starke Team Extremadura wurde mit 1:0 in der Vorrunde bezwungen. Es gab nur noch ein weiteres Vorrundenspiel weil eine Mannschaft der Gruppe ausgefallen ist - dieses wurde mit 1:2 verloren. Bei diesem Spiel gab es aber ein wunderschönes Fallrückziehertor von Thomas Spisla zu bewundern. Das Viertelfinale wurde unglücklich 0:1 gegen einen schwachen Gegner in der letzten Minute verloren.

Es bleibt festzustellen, dass Rakete weiter im Aufwind ist und ein gutes Mannschaftsspiel bot. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann Rakete ihr 1. Finalspiel bestreitet.

Arif

Mundingen (Samstag, 10.Juli)

Trotz guter Leistungen scheiterte die Rakete in Mundingen noch in der Vorrunde. Dabei hatte alles vielversprechend angefangen. Gegen den vermeintlichst stärksten Gegner der Vorrunde, Pille Palle, konnte dank eines sehr stabilen Abwehrbollwerks der gesamten Rakete und eines platzierten Weitschusses ins lange Eck von Manuel Otocki, ein 1:1 erkämpft werden.

Das zweite Spiel gegen Team 88 wurde sogar von einer agierenden und spielerisch abgestimmten Rakete mit 3:1 gewonnen. Doch die Ergebnisse der anderen Teams machten klar, dass das weiterkommen ins Viertelfinale von dem letzten Vorrundenspiel gegen Los Invalidos abhing. Ein Sieg war für das sichere weiterkommen notwendig, ein Unentschieden würde bei einem weiteren Punktverlust von Pille Palle gegen Team 88 genügen.

Los Invalidos zeigte sich jedoch sehr entschlossen als Sieger vom Platz zu gehen und legte eine einwandfreie Leistung auf den Platz. Da die Rakete ihre 2-3 Chancen die sie hatte nicht nutzte, nach 10 Minuten durch ein Abstaubertor in Rückstand geriet und Pille Palle ihr den Gefallen nicht tat Federn zu lassen, durften die Kicker aus Freiburg nach knapp 3 Stunden wieder nach Hause fahren. Als Fazit bliebe zu sagen:
Die Rakete ist wieder im Aufwind und spürt die Stärke der Vereinsspieler, die sich in der Sommerpause auf Gerümpelturnieren warm halten.

Constantin

Kirchhofen (Samstag, 26.Juni)

Ersatzgeschwächt (wichtige Spieler fehlten) ging Rakete in ihr 6. Turnier in diesem Jahr. Obwohl es spielerisch nicht das schlechteste Turnier in dieser Saison für Rakete war gingen alle Spiele verloren:
0:3 gegen Hush Puppies, 0:2 gegen Volksbank Freiburg, 1:4 gegen die Cool Soccers (Dirk Rhode schoss für Rakete sein 1. Turniertor in seiner Laufbahn), 0:3 gegen Paradoxon

Beim Spiel gegen Paradoxon verletzte sich Dirk Rhode in der letzten Spielminute schwer am Knie. :-(

Es steht außer Frage, dass sich Rakete in einem Formtief befindet. Das Team spielte zwar besser zusammen als im letzten Turnier in Feldkirch jedoch war der Sturm harmlos im Abschluss und die Abwehr instabil. Dazu kamen noch Torwartfehler. Rakete wird sich langsam wieder an ihre Stärke zu Saisonbeginn heranarbeiten.

Arif

Feldkirch (Samstag, 12.Juni)

Bereits bei der Ankunft am Spielort in Feldkirch wurden die Spieler von Rakete Freiburg unangenehm überrascht. Statt Kleinfeldtore ließ die Turnierleitung Großfeldtore aufstellen. Da zusätzlich noch die Spielfeldproportionen ungeschickt gewählt wurden (die Spielfelder waren breiter als lang), ging die Mannschaft mit einem mulmigen Gefühl in das erste Spiel. Dieses Spiel wurde prompt mit 1:4 verloren. Ein Sonntagsschuss von Thomas Spisla zum 1:3 war der einzige Lichtblick in diesem Spiel.

Auch das zweite Spiel verlief nicht besser. Diesmal verlor die Mannschaft sogar 0:5. Das dritte Spiel fand überhaupt nicht statt, da die Turnierleitung erst kurz vor Spielbeginn mitgeteilt hatte, dass dieses Spiel entfällt, musste die Rakete Freiburg zwei Stunden umsonst warten. Dies sorgte für zusätzlichen Frust. Zum Schluss soll gesagt werden, dass dieses Turnier das schlechteste Turnier der Rakete Freiburg in dieser Saison war. Die Mannschaft zeigte alte Schwächen, die größten Chancen wurden vergeben und das Mannschaftsspiel war schlecht. Es kann nur besser werden.

David

Windenreute (Dienstag, 3.Juni)

In der Vorrunde spielte die Rakete sehr gut und konzentriert. Das 1. Spiel gegen die "Freitagskicker" wurde nach einem Kontertor von Chris "Latex" Maier gewonnen. Auch das 2. Spiel gegen das technisch starke Team von "Cafe Emotion" konnte mit 1:0 gewonnen werden. Durch die Ergebnisse der anderen Teams stand Rakete bereits vor dem letzten Gruppenspiel als Gruppensieger fest! So verlor man leichtsinnig das letzte Gruppenspiel gegen die "Black Forrest Kids" mir 0:2. Dann ging es zum heißen Kampf in die Zwischenrunde.

Gegen die spielstarken "Tannenzäpfle" gab es eine unnötige 1:2 Niederlage. 3 Minuten vor dem Schlusspfiff erzielte David das 1:0. Der sichergeglaubte Sieg wurde dennoch verschenkt. Ein Sonntagsschuss sorgte für das 1:1. Ein großer Abwehrfehler führte nur eine Minute später zum 1:2. Damit hätte man nur noch die Minimalchance durch einen hohen Sieg gegen "Team 88" ins 1/2 Halbfinale einzuziehen. Rakete kontrollierte dieses Spiel. "Unglückliche" Schiri-Entscheidungen stießen den Rakete-Spielern ganz schön aufs Gemüt. Dazu vergaben Jan, Jens und Manuel 100% Torchancen. Ein Kontertor sorgte 3 Minuten vor Schluss zum 0:1. Danach lagen die Nerven blank. Für Markus (Meckern) Jens (grobes Foulspiel) gab's Rot.

Die Raketen erreichten dennoch Platz 11 von 24 Teams! Mit etwas Glück geht auch mehr. Vielleicht kommenden Samstag in Feldkirch.

Jens

Gottenheim (Samstag, 29.Mai)

Voller guter Laune und mit Eifer gingen die Raketen in das erste Spiel gegen Viktoria Zugschluß. Aber nachdem sie das erste Spiel mit einer schlechten Leistung (0:0) beendet hatten stand fest, dass sie in den weiteren Spielen mehr tun mussten, um ins Achtelfinale zu gelangen. Die langen Pausen zwischen den Spielen (ca. 2,5 Std.) und die gleißende Hitze von 34 Grad machten es der Mannschaft nicht leicht. Nachdem eine Frau im Spiel gegen die Cowboys, die wohl das beste Outfit im Turnier hatten, das 1:0 gegen unsere unkoordinierte Abwehr schoss war klar, dass die Mannschaft alles geben muss. Doch leider folgte auch noch ein Torwartfehler. Für die meisten war das Spiel schon gelaufen, so dass noch ein weiteres Tor folgte, durch einen Handelfmeter.

Lustlos und schlapp zeigten die Raketen im letzten Gruppenspiel gegen die Biervampire ein desolates 0:0 gegen einen schlechten, aber motivierteren Gegner. Die zwei Unentschieden reichten nicht, so dass Rakete Freiburg nach der Vorrunde ausschied. Die Ursachen für die schlechten Leistungen waren wohl die Hitze, die Platzverhältnisse und auch die Umstellungen im Team. Trotzdem sind sich die Raketen einig, dass sie mit der eingeschlagenen Taktik und Geduld bald ans Ziel kommen werden: den ersten Turniersieg!

Thomas

Au-Wittnau (Montag, 24.Mai)

Rakete war bei tollem Fußballwetter in Topform und konnte erst im Achtelfinale durch ein 8-Meterschießen gestoppt werden. Das Turnier stand anfangs unter einem schlechten Stern: 2 Spieler konnten erst zum 2. Spiel kommen und dann bestritt das Team auch noch ein Spiel gegen den falschen Gegner (Fehler der Turnierleitung). Doch die junge Mannschaft schlug sich im 1. regulären Gruppenspiel sehr gut und siegte verdient mit 2:0. Die Frage war: reicht die Luft und kommen die Senioren zum 2. Spiel? Diese Frage kann man eindeutig mit "Ja" beantworten. Im 2. und 3. Spiel ließen die Raketen den Gegnern keine Chance und siegten klar und ohne Gefahr mit 3:0/3:0. Somit stand bereits vor dem letzten Gruppenspiel fest, dass die Raketen sich für das Achtelfinale qualifiziert hatten. Im letzten Gruppenspiel gegen den Turnierfavoriten und letztjährigen Gewinner "Adria Cro" schonten die Raketen 2 Spieler und verzichteten damit auf Wechseloptionen. Es hätte wahrscheinlich eh nichts genutzt, denn zu stark waren die Kroaten an diesem Tag für die jungen Raketen. Mit 4:0 bezogen die Raketen Prügel und eine Lehrstunde des Fußballs.

Das Achtelfinalspiel gegen "Polk High" war durchweg von taktischen Überlegungen geprägt, so dass ein diszipliniertes Spiel ohne große Torraumszenen zu sehen war, dass gerechterweise auch 0:0 endete. Es folgte ein 8-Meterkrimi: Der 1. Schuss von Rakete wurde gehalten und die Gegner trafen. Die folgenden 2. Schüsse beider Teams trafen ins Schwarze, ehe der 4. Schuss des Gegners vom Raketetorwart gehalten wurde. Jetzt kam alles auf den letzten Schuss der beiden Teams an. Doch leider schoss der Raketetorwart den Ball in den Sommerhimmel und es war vorbei...Als Fazit kann man sagen: Die Mannschaft hat taktisch clever und diszipliniert gespielt. Die Abwehr war stabil und im Angriff standen torhungrige Stürmer. Leider fehlte zum Schluss das Glück.

Arif

Lahr (Samstag, 1.Mai)

Glücksgöttin Fortuna war den Raketen nicht holt. Die Auslosung der Gruppen bescherte ihnen die stärksten Gegner des Turniers. Im ersten Spiel gerieten die tapferen Kämpfer auch schnell in Rückstand. Den regulär erzielte Ausgleichstreffer erkannte der schwache Schiri nicht an. Statt des Ausgleichs musste man gar den 2. Treffer hinnehmen. In einem Wettlauf gegen die Zeit gelang nur noch der Anschlusstreffer. Nach diesem ungerechten Ausgang bewies die Truppe Moral und siegte aufgrund ihrer Spielstärke die beiden nächsten Gruppenspiele deutlich. Im entscheidenden 4. Spiel versagten dem jungen Team leider die Nerven. Mit einer klaren und verdienten 2:0 Niederlage mussten sich die Raketen geschlagen geben und fuhren als Vorrunden-Dritter nach Hause.

Als Fazit darf man feststellen, dass die Truppe sich in einer guten Frühjahrsform befindet und auf dem richtigen Weg ist. Dieses Team wird künftig ein gewaltiges Wort um anstehende Turniersiege mitsprechen.

Markus W.